Weitere Meldugen
Medizinalcannabis
Rückblick auf den Parlamentarischen Abend 2025: Die Zukunft der medizinischen Cannabinoidtherapie in Deutschland 12.12.2025 | Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC) lud am 3. Dezember 2025 zum Parlamentarischen Abend in Berlin ein, um die Zukunft der medizinischen Cannabinoidtherapie in Deutschland zu diskutieren – ein Zeitpunkt, an dem das Medizinalcannabisgesetz (MedCanG) mitten im Novellierungsprozess steckt. BPC-Vorstandsvorsitzende Antonia Menzel betonte in ihrer Eröffnung, dass das Gesetz zwar ein „richtiger Anfang“ gewesen sei, der Weg zu einem patientenorientierten System jedoch noch lang ist. Carmen Wegge (rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion) äußerte sich dort kritisch zum geplanten Versandhandelsverbot, da dies die Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, einschränken würde. In der Branche seien laut Wegge rund 15.000 Arbeitsplätze geschaffen worden.Die Marktanalyse von Linda Lichtmeß von Euromonitor International bezifferte den deutschen Medizinalcannabis-Markt auf über 2 Milliarden Euro mit geschätzten 600.000 bis 800.000 Patient:innen, wobei Schmerzlinderung das Hauptmotiv zur Anwendung sei. Dr. med. Thomas Vaterrodt vom Deutschen Zentrum für Medizinalcannabis (DZMC) beleuchtete die Versorgungsrealität und kritisierte, dass die Zahl der verordnenden Ärzt:innen aufgrund von Regressängsten eher gesunken sei, obwohl der Genehmigungsvorbehalt teilweise entfallen ist.Die abschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Vaterrodt, Dr. Christiane Neubaur (VCA) und Dirk Heitepriem (BvCW) unterstrich die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen. Die Diskussionsteilnehmer sprachen sich für den Erhalt des Versandhandels zur Sicherstellung der Versorgung aus und forderten die Politik auf, die laufende Evaluation des Cannabisgesetzes abzuwarten.
Kommentar von VCA-Geschäftsführerin Neubaur: Kritik an „Flowersticks“ und fehlenden Kontrollmöglichkeiten bei Medizinalcannabis 12.12.2025 | Dr. Christiane Neubaur, Geschäftsführerin des Verbands der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA), hat sich in einem Kommentar auf LinkedIn kritisch zu Produkten geäußert, die als „Flowersticks“ im Erscheinungsbild einer E-Zigarette beworben würden und deren Zusammenhang mit einer medizinischen Anwendung von Cannabis zu hinterfragen sei. Neubaur äußerte die Befürchtung, dass das Heilmittelwerbegesetz (HWG) bei dieser Art der Direktwerbung per E-Mail an Patienten und durch die einfache Bestellmöglichkeit über eine App nicht kontrollierbar sei. Zudem habe sie sich gefragt, wie Ärzte solche Produkte wie „Omura + 60 Flowersticks“ verschreiben sollten und welche Apotheken die Umsetzung sowie die Plausibilitätsprüfung der Rezeptur übernehmen sollten. Sie warf des weiteren die Frage auf, was die geplante Gesetzesänderung im Bereich Medizinalcannabis bringen solle, wenn die Einhaltung nicht kontrollierbar sei, und welche Kontrollinstanz dies tun solle.
Die VCA-Geschäftsführerin appellierte an den Mut der SPD, das unvollständige Konsumcannabisgesetz (KCanG) endlich vollständig umzusetzen. Dies sei ihrer Ansicht nach sinnvoller als Gesetzesänderungen, deren Einhaltung nicht kontrolliert werden könne. Neubaur sprach sich für den legalen Zugang für Konsumenten über Modellprojekte aus und betonte, dass die Apotheken des VCA für eine Umsetzung solcher Projekte, die in der Schweiz sehr erfolgreich liefen, bereitstünden.
Apothekerin kritisiert „Maskenball mit Rezepten“ und befürwortet geplante Cannabis-Gesetzesverschärfung 11.12.2025 | Die Apothekerin Melanie Dolfen, Inhaberin der Bezirksapotheken in Berlin und spezialisiert auf medizinisches Cannabis, unterstützt die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes, so berichtet die Pharmazeutische Zeitung. Die Gesetzesinitiative der Bundesregierung ziele auf zahlreiche Online-Plattformen ab, die Cannabis einschließlich Rezept für Selbstzahler anböten, wobei die Verschreibung häufig lediglich über das Ausfüllen eines Fragebogens erfolge. Dolfen warne in einer Pressemitteilung vor der „Propaganda der Cannabis-Industrie“ und betone, die strengeren Regeln seien notwendig, um eine klare Trennung zwischen Freizeit- und Medizinalcannabis sicherzustellen und Cannabis als seriöses Arzneimittel zu etablieren.Dolfen kritisiere die derzeitige Praxis als „Maskenball mit Rezepten“, der infrage stelle, was in mehr als zehn Jahren für Medizinalcannabis-Patienten erreicht worden sei. Sie teile die offene Benennung entsprechender Akteure durch den Drogenbeauftragten Hendrick Streeck als „Dealer in weiß“ und unterstelle den Profiteuren des Online-Handels, unter dem Deckmantel der Patienteninteressen eigene finanzielle Vorteile zu verfolgen. Dolfen fordere die Bundesregierung auf, sich den „sinnvollen Gesetzentwurf nicht abschwatzen“ zu lassen, da die Teillegalisierung ihrer Einschätzung nach bereits zu einem Verfall von Qualität und Preisen auf dem Markt geführt habe.
Jazz Pharmaceuticals präsentiert umfangreiche neue Daten zu Cannabidiol bei therapieresistenten Epilepsien 05.12.2025 | Jazz Pharmaceuticals hat anlässlich des American Epilepsy Society (AES) 2025 Annual Meeting die Präsentation von acht Abstracts zu Epidiolex® (Cannabidiol) angekündigt, so berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Daten konzentrierten sich demnach auf die Behandlungsergebnisse bei schwer behandelbaren Epilepsien. Nach sechs Monaten Behandlung mit Epidiolex® deuteten die Analysen auf eine signifikante Reduktion von Verhaltensproblemen hin, was die ganzheitliche und patientenzentrierte Behandlungsstrategie des Unternehmens unterstreiche.Zusätzliche Präsentationen hätten wichtige Erkenntnisse aus der realen Versorgung (Real-World Evidence) und der präklinischen Forschung geliefert. Daten aus der U.S. Optum® Market Clarity Database hätten gezeigt, dass der Therapiebeginn mit Epidiolex® bei Cannabidiol-naiven Patienten mit Dravet-Syndrom (DS), Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) oder TSC nach zwölf Monaten mit einer Reduktion der Polypharmazie sowie der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen (HCRU) verbunden gewesen sei. Ziel der umfassenden Präsentation der Forschung sei es gewesen, das Verständnis für die Komplexität dieser seltenen Epilepsieerkrankungen zu vertiefen und die Bedeutung von Epidiolex® für ein ganzheitliches Krankheitsmanagement zu untermauern.
Neue S3-Leitlinie veröffentlicht: Evidenzbasierte Hilfe bei cannabisbezogenen Störungen 10.12.2025 | Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat die Veröffentlichung der neuen S3-Leitlinie „Behandlung Cannabisbezogener Störungen“ bekannt gegeben, so berichtet das DeutscheGesundheitsPortal. Die Leitlinie bündele demnach erstmals evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnostik, Therapie und Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Missbrauch, Abhängigkeit und Entzugssyndromen, da Cannabis nach Alkohol und Tabak weltweit die am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz sei. Schätzungen zufolge erfüllten rund 1,5 Prozent der Erwachsenen sowie etwa 2,5 Prozent der 12- bis 18-Jährigen in Deutschland die Kriterien einer cannabisbezogenen Störung. In der Gruppe der regelmäßig Konsumierenden entwickelten demnach sogar rund 33 Prozent eine Abhängigkeit.Die Leitlinie, die federführend von DG-Sucht, DGKJP und DGPPN erarbeitet worden sei, lege klare Empfehlungen für standardisierte psychotherapeutische Verfahren vor, um Sicherheit und Orientierung für Behandelnde, Betroffene und Angehörige zu erhöhen. Ein besonderes Augenmerk liege auf der Entstigmatisierung, da viele Betroffene aus Scham professionelle Hilfe erst spät in Anspruch nähmen.Erstmals berücksichtige die Leitlinie auch das schwerwiegende Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS), das durch wiederkehrende Episoden von Übelkeit und Erbrechen infolge chronischer Cannabis-Intoxikation gekennzeichnet sei. Bei komorbiden psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen sowie bei besonders gefährdeten Gruppen, etwa Jugendlichen oder Personen mit frühem Konsumbeginn, enthalte die Leitlinie explizite Empfehlungen für eine individualisierte Risikoeinschätzung und passgenaue Versorgung.
Apotheker warnt vor Cannabis-Wechselwirkungen 08.12.2025 | Angesichts des zunehmenden Einsatzes von medizinischem und Freizeit-Cannabis rät Apotheker Sven Lobeda von der Apotheke Johannstadt in Dresden dringend dazu, mögliche Wechselwirkungen von Cannabinoiden mit anderen Medikamenten routinemäßig zu prüfen, so berichtet die Pharmazeutische Zeitung. Da die Hauptwirkstoffe THC und CBD über das Cytochrom-P450-System (CYP2C9 und CYP3A4) verstoffwechselt werden, seien Interaktionen mit gängigen Arzneistoffen vorbestimmt. Lobeda empfiehlt, Patienten die pharmazeutische Dienstleistung „Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation“ anzubieten und umgekehrt auch bei Medikationsplänen ohne Cannabinoid aktiv nach Freizeitkonsum und der Einnahme freiverkäuflicher CBD-Präparate zu fragen.Lobeda stufe THC und CBD in Bezug auf CYP-Interaktionen primär als „Opfer“ und nicht als „Täter“ ein. Das bedeute, dass andere Arzneistoffe die Wirkung von Cannabinoiden erheblich verstärken oder abschwächen könnten, während die Cannabinoide selbst andere Medikamente nur in höheren Dosen beeinflussen. Starke CYP3A4-Induktoren wie Carbamazepin oder Johanniskraut könnten die Plasmaspiegel von Cannabinoiden bis zur Unwirksamkeit senken, während starke CYP3A4-Inhibitoren wie Clarithromycin die Cannabinoidspiegel um bis zu 250 Prozent erhöhen könnten, was mit ausgeprägten Nebenwirkungen verbunden sein könne. Der Experte habe zudem praktische Hinweise für die Medikationsanalyse gegeben. Bei der Neueinstellung cannabisnaiver Patienten solle bei gleichzeitiger Einnahme von CYP-Induktoren mit einer etwas höheren THC-Dosis begonnen werden, während bei CYP-Inhibitoren eine niedrigere Startdosis und eine langsamere Auftitrierung empfohlen werde. Die Apotheke vor Ort könne sich in diesem Kontext durch pharmazeutische Dienstleistungen im Sinne der Patientensicherheit profilieren.
Eröffnung von „Curanat“-Therapiezentrum in Bochum 06.12.2025 | Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, plane das Unternehmen „Curanat“ die Eröffnung eines Zentrums für Cannabis-Therapien im Einkaufszentrum Drehscheibe in Bochum. Stefan Langer, Geschäftsführer von „Curanat“, habe erklärt, dass viele der Patienten, die von ihren Haus- oder Schmerzärzten zur Einstellung auf Cannabis überwiesen würden, nicht „high“, sondern schmerzfrei werden wollten. Das junge Unternehmen biete bereits neun Praxen in Deutschland und plane vierzehn weitere, darunter die neue Praxis in Bochum.
CaNoKo Medizinalcannabisdiskussion online 11.12.2025 | Auf der Cannabis Normal! Konferenz (CaNoKo) des Deutschen Hanfverbands (DHV) fand eine Diskussion zum Thema Medizinalcannabis mit Dr. Franjo Grotenhermen, Mila Grün, Thomas Hauk, Falk Altenhöfer, Kathrin Zabel und Massoud Mahgoli, moderiert von BvCW-Geschäftsführer Michael Greif, statt (wir berichteten). Die volle Aufzeichnung ist nun online abrufbar.
Genussmittelregulierung
Alternativer Drogen- & Suchtbericht 2025: Legalisierung zeigt positive Effekte, aber Fachgeschäfte fehlen Der 12. Alternative Drogen- & Suchtbericht 2025 beleuchtet, unter anderem, die ersten Auswirkungen des Konsumcannabisgesetzes (KCanG), das am 1. April 2024 in Kraft trat. Die Autoren Ilja Ingo Michels und Heino Stöver stellten fest, dass eine drogenpolitische Fokussierung auf Verbote weltweit als ineffektiv gelte. Zwar stelle das KCanG einen Paradigmenwechsel dar, doch kritisierten sie, dass die Umsetzung hinter den ursprünglichen Zielen, insbesondere der Schaffung lizenzierter Fachgeschäfte im Rahmen von Säule 2, zurückbleibe. Eine Online-Befragung von Larissa Steimle et al. bestätige, dass das Gesetz bereits zu einer deutlichen Entkriminalisierung und zu einer Zurückdrängung des Schwarzmarktes bei erwachsenen Intensivkonsumenten führe.Die Online-Befragung zeige einen massiven Anstieg legaler Bezugswege bei Erwachsenen: 88 Prozent der Befragten hätten nach Inkrafttreten des Gesetzes auf legal produziertes Cannabis aus Eigenanbau oder aus Apotheken zurückgegriffen, gegenüber 24 Prozent zuvor. Fast 80 Prozent hätten Eigenanbau (49 Prozent) oder die Apotheke (29 Prozent) als Hauptquelle angegeben. Ein zentrales Problem sei laut Bericht der Missbrauch des medizinischen Zugangs über Online-Portale, was sowohl Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) als auch die neue Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kritisierten. Eine mögliche Erschwerung der Verschreibung von medizinischem Cannabis würde nach Einschätzung der Experten Steimle und Werse einen klaren Rückschritt bedeuten, da Konsumenten, die nicht in Anbauvereine eintreten wollten, erneut auf den Schwarzmarkt ausweichen könnten. Die Autoren forderten daher, den zweiten Schritt der Regulierung zu gehen und lizenzierte Fachgeschäfte zu ermöglichen. Dafür hätten bereits über 20 Großstädte Modellprojekte auf Grundlage der im Gesetz enthaltenen Wissenschaftsklausel beantragt.
Innenminister fordern strengere Cannabis-Regeln: „Legalisierung führt zu gewaltigen Problemen“ 05.12.2025 | Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder, die vom 3. bis 4. Dezember 2025 in Bremen tagte, hat in einem offiziellen Beschluss ihre Haltung dargestellt, dass die Strafverfolgungsbehörden bei der Verfolgung des einfachen gewerbsmäßigen Handeltreibens mit einer nicht geringen Menge von Cannabis in ihren Ermittlungsbefugnissen stark eingeschränkt seien, wobei dies insbesondere die Möglichkeiten zur Anordnung einer Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) betreffe. Die Konferenz habe das Bundesministerium des Innern (BMI) gebeten, in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) zeitnah einen Gesetzgebungsvorschlag zur Änderung der Strafprozessordnung vorzulegen, um die Einschränkungen der Ermittlungsmöglichkeiten zu beheben. Man halte eine dringende Erweiterung der Befugnisse für notwendig.Niedersachsens SPD-Innenministerin Daniela Behrens habe sich in dem Bericht dahingehend geäußert, das Gesetz sei in seiner heutigen Form „vollkommen ungeeignet“, um den illegalen Drogenhandel auf dem Schwarzmarkt zurückzudrängen. Sie habe erklärt, die legalen Quellen – Eigenanbau und Cannabis-Clubs – würden die „immense Nachfrage“ bei weitem nicht decken, wodurch der illegale Handel weiterhin große Profite für Kriminelle verspreche. Zudem habe Hessens CDU-Innenminister Roman Poseck einen „Genehmigungsstopp für Anbauvereinigungen“ gefordert, der jedoch offenbar keine Mehrheit in der IMK fand. Beschlossen wurde jedoch, dass die monatliche Abgabemenge von 50 Gramm pro Person “deutlich abgesenkt” werden sollte und eine Reduzierung der Besitzmenge von 25 Gramm in der Öffentlichkeit “geprüft” werden solle. Das BMI und das Land Baden-Württemberg hielten in einer Protokollnotiz fest, dass “die Legalisierung” (gemeint ist damit offenbar die bisherige Teil-Legalisierung) “ein Fehler” gewesen sei.
Nürnberg setzt umfassendes Sicherheitskonzept am Hauptbahnhof um: Cannabis- und Alkoholverbote ausgeweitet 10.12.2025 | Der Nürnberger Stadtrat hat am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, einen Beschluss für ein umfassendes Sicherheitskonzept rund um den Hauptbahnhof gefasst. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König habe in einer Pressemitteilung erklärt, dass der öffentliche Raum allen gehöre, und die Stadt konsequent handeln werde, wenn eine Nutzergruppe durch ihr Verhalten faktisch andere ausschließe. Das Konzept, welches als mögliche „Blaupause“ für andere Plätze in Nürnberg dienen solle, sei von der Stadt Nürnberg, dem Polizeipräsidium Mittelfranken und der Bundespolizeiinspektion Nürnberg in enger Zusammenarbeit erarbeitet und im Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit vorgestellt worden. Der Hauptbahnhof gelte als zentraler Verkehrsknotenpunkt, an dem täglich etwa 130.000 Reisende, Anwohner und Gäste aufeinanderträfen. Die Sicherheit dort sei ein zentrales Anliegen der Sicherheitspartner. Laut Stadtrechtsdirektor Olaf Kuch verstehe die Stadt den Begriff Sicherheit umfassend – bezogen sowohl auf die objektive Lage als auch auf das Sicherheitsgefühl der Bürger. In der konkreten Umsetzung des Konzepts sei das bestehende Alkoholkonsum- und -mitführverbot auf den Aufseßplatz ausgeweitet worden. Zudem sei im Bereich rund um den Hauptbahnhof ein Konsum- und Mitführverbot für Cannabis erlassen worden. Mit der Cannabis-Verbotszone soll insbesondere dem Handel mit Betäubungsmitteln Einhalt geboten und der Polizei ein erweiterter Handlungsspielraum eröffnet werden. Oberbürgermeister König habe abschließend betont: „Wir handeln und bringen die Werkzeuge, die wir in der Hand halten, auch zum Einsatz.“ Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands (DHV) erklärte hierzu, dass der DHV nicht hiergegen klagen werde, da aufgrund der Gleichbehandlung mit Alkohol keine Diskriminierung von Cannabis-Konsumierenden vorliege.
Industriehanf
Neuartiges, energieeffizientes Vorbehandlungsverfahren für Hanffasern 02.12.2025 | Eine neue Studie aus China, veröffentlicht in dem Journal Biomass and Bioenergy, berichtet über ein chemikalienfreies und bei niedrigen Temperaturen durchgeführtes Vorbehandlungsverfahren für Industriehanffasern, so berichtet HempToday. Dieses Verfahren könne Textilherstellern dabei helfen, den Energieverbrauch und die Abwassermenge bei der Hanfverarbeitung zu senken und zugleich die Faserqualität zu verbessern. Forschende der Qingdao University hätten einen lichtaktivierten Reinigungsschritt mit einer milden Enzymwäsche kombiniert. Diese Kombination habe deutlich bessere Ergebnisse gezeigt als traditionelle, energieintensive Methoden, die auf hoher Hitze und ätzenden Alkalien basierten und in China sowie Teilen Süd- und Südostasiens weit verbreitet seien.Die Vorbehandlung gelte als entscheidender Schritt vor der Entholzung, bei der natürliches Lignin und Pektin – die als Klebstoffe die Bastfasern an den Holzkern bänden – aufgeweicht oder entfernt würden. Dadurch werde eine effizientere mechanische Trennung ermöglicht, was zu saubereren und qualitativ hochwertigeren Fasern führe. Das in China getestete Verfahren laufe bei Raumtemperatur und neutralem pH-Wert ab und vermeide damit harte Bedingungen, die die Hanffaser schwächen könnten. Chemische Analysen hätten gezeigt, dass der Großteil der Klebstoffe entfernt werde, während die zugrunde liegende Zellulosestruktur intakt bleibe – eine Balance, die für die Herstellung weicherer und hochwertigerer Textilien als essenziell gelte.Sollte sich die Technologie als skalierbar erweisen, könne sie den Wandel der Textilindustrie hin zu einer saubereren Produktion unterstützen und Hanf als kohlenstoffarme Bastfaser stärken.
Markt für Industriehanf soll bis 2033 auf 20,9 Milliarden USD wachsen 10.12.2025 | Der globale Markt für Industriehanf expandiert rasant und soll voraussichtlich von einem Wert von 6,2 Milliarden USD im Jahr 2024 auf 20,9 Milliarden USD bis 2033 ansteigen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 14,5 % entspricht, so berichtet industrytoday. Hanf werde aufgrund seines geringen Pestizidbedarfs und seiner Fähigkeit zur Kohlenstoffbindung als umweltfreundliche Alternative zu traditionellen Nutzpflanzen positioniert. Regional dominiere der Asien-Pazifik-Raum den Markt und habe 2024 über 35,0 Prozent der Marktanteile gehalten, was auf die traditionelle Nutzung und den umfangreichen Anbau in Ländern wie China und Indien zurückgeführt werde.Innerhalb der Marktsegmente hätten Hanfsamen mit einem Anteil von rund 29,9 Prozent im Jahr 2024 das Produktsegment angeführt, vor allem aufgrund ihres hohen Nährwerts. Die Anwendung in Lebensmitteln und Getränken sei mit einem Marktanteil von rund 61,9 Prozent das größte Segment gewesen, getrieben durch die Nachfrage nach gesunden und nährstoffreichen Produkten wie Hanfmilch, Proteinpulver und -riegeln. Die Expansion des Marktes werde zudem durch jüngste Entwicklungen wie die Partnerschaft von Volkswagen mit der Revoltech GmbH zur Entwicklung biobasierter Hanfmaterialien sowie durch erhebliche Investitionen in Hanf-Start-ups gestützt.
Die Kreislaufstadt der Zukunft: Innovative und biobasierte Baumaterialien 05.12.2025 | Die neueste Ausgabe des Magazins stadt:piloten, herausgegeben vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, beleuchtet die Frage, wie die Kreislaufstadt gebaut werden kann und welche Potenziale in der Bauwende stecken. Um einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten und die Materialkreisläufe im Bauwesen anzukurbeln, sei ein Umdenken weg von herkömmlichen mineralischen Verbindungen wie Beton unumgänglich. Die Bauwelt wende sich daher zunehmend innovativen und nachhaltigen Rohstoffen zu.Ein wichtiges Entwicklungspotenzial liege in neuen Verbundstoffen. So solle Carbonbeton mit seinen teuren, aber extrem zugfesten Kohlenstofffasern den klassischen Stahlbeton ersetzen und leichtere, stabilere Konstruktionen ermöglichen. Dies spare Rohstoffe und senke den CO₂-Ausstoß. Auch Mischungen wie Holzspanbeton oder Hanfbeton sowie Recyclingbeton und andere Upcyclingverfahren dienten als Brücke zwischen der alten und der neuen Bauweise.Diesen Innovationen sei gemein, dass sie den Ressourcenverbrauch erheblich verringerten, klimafreundlich seien und zirkulär funktionierten, da sie wiederverwertbar seien oder schadlos vom Ökosystem aufgenommen werden könnten.
Katjes beendet Hanf-Engagement: Marke Hemptastic wird eingestellt 09.12.2025 | Die Katjes-Gruppe hat sich endgültig aus dem Markt für Hanf-Produkte zurückgezogen und die Marke Hemptastic eingestellt, so berichtet chip in Bezug auf einen Lebensmittel Zeitung-Artikel. Die dazugehörige Gesellschaft Hemptastic Food & Beverage GmbH sei vollständig auf die Venture-Capital-Tochter Katjes Greenfood GmbH verschmolzen worden. Damit ende ein ambitioniertes Projekt, das 2018 mit der Übernahme des insolventen Startups durch Katjes Greenfood begonnen habe, um die veganen Investitionen des Konzerns mit dem Süßwarengeschäft zu verzahnen.Die Hanf-Riegel von Hemptastic, darunter Sorten wie Cranberry & Goji, seien ab sofort nicht mehr im Handel erhältlich. Große Einzelhändler wie Rewe, Edeka und Kaufland hätten die Produkte bereits ausgelistet. Rewe habe der Lebensmittel Zeitung (LZ) bestätigt, dass die Produkte die Erwartungen nicht hätten erfüllen können, was letztlich zum Scheitern der Marke am Markt geführt habe.
Fachbereichsübergreifend
EIHA fordert dringende Reform der EU-Risikobewertungen nach Treffen mit EFSA-Direktor Die European Industrial Hemp Association (EIHA) hat laut Newsletter Meldung am 24. November am 8. EFSA Stakeholder Forum in Brüssel teilgenommen, um den Hanfsektor in Diskussionen über Risikobewertung und künftige regulatorische Prioritäten zu vertreten. Im Rahmen der Veranstaltung habe sich die EIHA mit dem neu ernannten Exekutivdirektor der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit), Nikolaus Kriz, sowie mit wichtigen Vertretern der Europäischen Kommission (DG Sante & DG Agri) getroffen, um das Engagement in kommenden politischen und wissenschaftlichen Prozessen zu stärken.Zudem habe die EIHA zusammen mit 23 weiteren Interessengruppen aus der europäischen Agrar- und Lebensmittelkette am 18. November einen gemeinsamen Brief an den geschäftsführenden Vizepräsidenten Stéphane Séjourné und die Kommissare Valdis Dombrovskis, Ekaterina Zaharieva und Christophe Hansen unterzeichnet. In dem Brief werde die Europäische Kommission dringend aufgefordert, entschlossene Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz, Vorhersehbarkeit und wissenschaftlichen Leistung des EU-Risikobewertungssystems zu ergreifen. Dies gelte insbesondere für Novel Foods und andere regulierte Lebensmittel- und Futtermittelprodukte. Die Unterzeichner beklagen, dass die zunehmende Komplexität und Unvorhersehbarkeit der EU-Risikobewertungen den Sektor im Wettbewerb benachteilige.
Internationales
Bericht: US-Präsident Trump plant Anordnung zur Lockerung der Cannabis-Beschränkungen 12.12.2025 | US-Präsident Donald Trump soll Berichten zufolge planen, die bundesstaatlichen Beschränkungen für Cannabis drastisch zu lockern und eine Neueinstufung der Substanz als Schedule III-Droge anzuordnen, so berichtet The Washington Post und der Merkur. Dies entspräche dem Niveau gängiger verschreibungspflichtiger Schmerzmittel. Laut sechs mit den Diskussionen vertrauten Personen, die anonym bleiben wollten, wolle Trump diesen Schritt über eine bevorstehende Durchführungsverordnung (Executive Order) einleiten, die die Bundesbehörden zur Verfolgung der Neueinstufung anweisen solle.Die potenzielle Neueinstufung von Schedule I (hohes Missbrauchspotenzial, kein anerkannter medizinischer Nutzen, wie Heroin) auf Schedule III (geringeres Missbrauchspotenzial, medizinischer Nutzen, wie Tylenol mit Codein) würde Cannabis zwar nicht legalisieren oder entkriminalisieren. Sie würde jedoch Barrieren für die Forschung abbauen und die Bilanzen legaler Cannabisunternehmen stärken. Experten weisen darauf hin, dass der Präsident Cannabis nicht eigenmächtig neu einstufen könne, er jedoch das Justizministerium anweisen könne, eine anstehende Gerichtsverhandlung zu umgehen und die endgültige Regelung zu erlassen. Dies wäre die größte Reform der bundesstaatlichen Cannabispolitik seit den 1970er-Jahren.Die Pläne seien am Mittwoch in einem Telefonat zwischen Trump und dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson (R-Louisiana), im Oval Office besprochen worden. An dem Gespräch nahmen auch Führungskräfte der Cannabisindustrie sowie Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Mehmet Oz (Leiter der Centers for Medicare and Medicaid Services) teil. Johnson habe sich Berichten zufolge skeptisch gezeigt, doch nach einer Gegenrede der Cannabis-Manager habe Trump das Gespräch mit der Absicht beendet, die Lockerung der Beschränkungen voranzutreiben. Ein Beamter des Weißen Hauses habe jedoch erklärt, es sei noch keine endgültige Entscheidung über die Neueinstufung getroffen worden. Die Biden-Administration hatte diesen Schritt bereits 2023 empfohlen, das Vorhaben sei jedoch nach Trumps Amtsantritt ins Stocken geraten. Im folgenden legten die Aktienkurse zahlreicher Cannabisunternehmen zu.
Südafrika hebt THC-Grenzwert für Industriehanf auf 2 Prozent an 12.12.2025 | Wie das Medium Newsweed berichtete, sei in Südafrika das neue Gesetz zur Pflanzenverbesserung (Plant Improvement Act) in Kraft getreten, das die gesetzliche Neudefinition von „Hanf“ enthalte. Der neue Grenzwert für Tetrahydrocannabinol (THC) in den Blättern und Blüten von Industriehanf sei auf maximal 2 Prozent festgelegt worden, sofern die Pflanzen oder Teile davon für industrielle oder landwirtschaftliche Zwecke bestimmt seien. Diese Anpassung markiere eine wesentliche Änderung gegenüber dem bisherigen Limit von 0,2 Prozent, das als zu restriktiv für die klimatischen Bedingungen und die kultivierten Sorten in dem Land erachtet worden sei.Die Regierung in Südafrika verfolge mit der Anhebung des Grenzwerts das Ziel, die Vorschriften an die lokalen agronomischen Gegebenheiten anzupassen und den Sektor attraktiver sowie wettbewerbsfähiger zu machen. Diese Maßnahme ebne demnach den Weg für das Wachstum des Industriehanfmarktes in Bereichen wie Textilien, Biokonstruktion, Verbundwerkstoffe und Biokunststoffe. Südafrikanische Produzenten gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass diese Änderung zu einer größeren Stabilität im Anbau führen werde, da Ernteverluste durch geringe natürliche Schwankungen des THC-Gehalts vermieden würden, was neue Investitionen anlocken könnte.Mit dieser Maßnahme sei Südafrika nach derzeitigem Stand das einzige Land weltweit, das mehr als 1 Prozent Gesamt-THC in einer Industriehanfpflanze erlaube. Dies könnte laut dem Bericht für die Branche erhebliche globale Geschäftschancen mit sich bringen.
Schweizer Essence Investment AG äußert sich zur ersten legalen Cannabis-Lieferung von Growery 10.12.2025 | Die Essence Investment AG mit Sitz in Zug, Schweiz, hat ein Pressestatement zur ersten Lieferung ihres Anbauers Growery an niederländische Coffeeshops im November veröffentlicht, so berichtet cannabisindustrie. Die Investmentgesellschaft, die sich auf die europäische Cannabis-Wertschöpfungskette konzentriert, bestätigte, den Bau der 30 Millionen Euro teuren Growery-Anlage erfolgreich abgeschlossen zu haben. Die moderne Indoor-Teilungsanlage in Hellevoetsluis nahe Rotterdam produziere derzeit wöchentlich circa 125 Kilogramm getrocknete Blüten aus etwa 40 verschiedenen Sorten. Das Sortiment „umfasst hauptsächlich getrocknete Blumen in verschiedenen Formen, Pre-Rolls, Haschischprodukte und Nischen-Esswaren”.Vladimir Smetanin, CEO und Gründer von Essence Investment, erklärte, der Einstieg in den legalen Freizeitmarkt über Growery sei ein entscheidender strategischer Schritt und ergänze die bestehenden Aktivitäten im CBD- und medizinischen THC-Markt. Steven van Eekeren, CEO der Growery, fügte hinzu, das Unternehmen wolle sich als zuverlässiger Produzent positionieren, der sich auf konstante Qualität und transparente Lieferprozesse konzentriere.
Cronos Group expandiert nach Europa durch Übernahme von CanAdelaar in den Niederlanden 09.12.2025 | Die Cronos Group Inc., ein globales Cannabinoid-Unternehmen, hat die Übernahme der CanAdelaar B.V. in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, die als das größte Cannabisunternehmen im niederländischen Pilotprogramm für den Freizeitgebrauch, dem sogenannten „Wietexperiment“, gelte. Cronos erwerbe alle ausstehenden Aktien von CanAdelaar für eine Barzahlung von 57,5 Millionen Euro (67,0 Millionen US-Dollar) zuzüglich einer erfolgsabhängigen Zusatzvergütung in bar.Mit der Übernahme sichere sich Cronos nach eigenen Angaben die Marktführerschaft im größten legalen Cannabis-Freizeitmarkt Europas und schaffe eine strategische Präsenz in Europa, um Investitionen in Genetik, Forschung und Produktentwicklung im Rahmen einer „grenzenlosen Produktstrategie“ nutzen zu können. Das Wietexperiment, das im April 2025 offiziell gestartet sei und auf vier Jahre angelegt werde, etabliere eine geschlossene, regulierte Cannabis-Lieferkette in zehn teilnehmenden Gemeinden. Alle 72 Coffeeshops in diesen Gemeinden müssten ihre Cannabisprodukte demnach exklusiv von einem der zehn lizenzierten Produzenten, darunter CanAdelaar, beziehen. CanAdelaar sei 2018 gegründet worden und operiere von Voorne aan Zee aus mit einer 540.000 Quadratmeter großen Anlage, die den Gewächshausanbau, die Verarbeitung und die Verpackung von Produkten wie Blüten, Pre-Rolls, Hasch und Edibles unter der Marke CanAdelaar Original Grow (C.O.G.) umfasse.
Verwandte Branchen
Prozessauftakt zu illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf: Angeklagte legen Geständnisse ab 09.12.2025 | Nach einem Bericht des WDR hat vor dem Landgericht Düsseldorf der Prozess gegen acht Männer begonnen, denen vorgeworfen werde, als Arbeiter an einer illegalen Zigarettenproduktion „industriellen Ausmaßes“ beteiligt gewesen zu sein. Alle acht Angeklagten hätten zum Auftakt des Strafprozesses die gegen sie erhobenen Vorwürfe eingeräumt und erklärt, gewusst zu haben, dass die Tätigkeit in der Halle illegal gewesen sei.Bei der Razzia im März seien 25 Millionen gefälschte Markenzigaretten und 15 Tonnen Tabak sichergestellt worden. Laut Anklage wäre allein beim Verkauf der fertiggestellten Zigaretten ein Steuerschaden von sechs Millionen Euro entstanden. Die Ermittlungen seien durch einen Tipp der italienischen Polizei ausgelöst worden, woraufhin das Zollfahndungsamt die Produktionshalle in Düsseldorf-Lierenfeld überwacht habe. Die acht weißrussischen Angeklagten, die in der Halle auch untergebracht gewesen seien, seien erst am 23. Februar 2025 nach Düsseldorf gebracht worden, um ein anderes Produktionsteam abzulösen. Die Fahnder hätten festgestellt, dass die international tätige Bande dort in den ersten zweieinhalb Monaten 2025 unter hochprofessionellen Bedingungen zehn Millionen Zigaretten hergestellt habe, wobei wöchentlich ein Sattelzug Rohtabak geliefert und fertige Zigaretten abtransportiert habe.Die Männer hätten ausgesagt, ihnen seien 2.000 bis 5.000 Euro Monatslohn versprochen worden, sie hätten jedoch nach ihrer Festnahme nach etwas mehr als drei Wochen nach ihrer Ankunft nach eigener Aussage nichts erhalten.
|
|
|